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Wie entsteht der Wert „Integration in Arbeit“?

Wie entsteht der Wert „Integration in Arbeit“?


Um diesen Wert zu ermitteln, wird zunächst untersucht, wie viele Teilnehmende der betrachteten Maßnahmen sich 6 Monate nach Ende ihrer Teilnahme in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis befanden. Wenn zum Beispiel 70 von 100 Teilnehmenden eine Beschäftigung gefunden haben, beträgt deren Anteil 70 Prozent.

Als Nächstes wird untersucht, wie viele Personen mit ähnlichen Eigenschaften (etwa gleicher Ausgangsberuf oder Wohnort) im gleichen Zeitraum eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden haben, ohne an einer geförderten Weiterbildung teilzunehmen. Konnten zum Beispiel 80 Vergleichspersonen ermittelt werden, von denen 40 nach 6 Monaten eine Beschäftigung finden konnten, liegt deren Anteil bei 50 Prozent.

Um den Erfolg abzubilden, wird als Nächstes untersucht, wie viele Personen mit ähnlichen Eigenschaften (etwa gleicher Ausgangsberuf oder Wohnort) im gleichen Zeitraum eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden haben, ohne an einer geförderten Weiterbildung teilzunehmen. Konnten zum Beispiel 80 Vergleichspersonen ermittelt werden, von denen 40 eine Beschäftigung finden konnten, liegt deren Anteil bei 50 Prozent. Teilnehmende einer geförderten Maßnahme werden nur dann für die Berechnung berücksichtigt, wenn für sie eine statistische Vergleichsperson ermittelt werden konnte.


Der Unterschied der beiden Werte – in diesem Beispiel +20 Prozentpunkte (70% minus 50%) – bildet die sogenannte Nettoförderwirkung.




Stand: 04.07.2018
Version 3.25.0  – OBZ01XI0_PERM02_S06_KURSNET-FINDEN  – Alle Angaben ohne Gewähr  –  ©  Bundesagentur für Arbeit
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