Veranstaltungstitel

Systemischer-, Business-, Konflikt- u. Kultur Coach

Veranstaltungsinformationen

Bildungsart Berufsausbildung
Abschluss Diplom
Abschlussbezeichnung CERTIFIED MASTER COACH
Unterrichtsform Vollzeit
Schulart Berufsakademie / Duale Hochschule
Prüfende Stelle KISA AKADEMIE GMBH

Veranstaltungsort

Telefon: 030 / 42807600
Internet: http://www.Kisa-Akademie.de
E-Mail: Info@Kisa-Akademie.de
Hinweise zur Adresse:

U-BhF Platz der Luftbrücke (U6 , Buslinie 104 & 248 ) Eingang Ecke Manfred von Richthofen Straße / direkt neben Rossmann

Informationen zu Gebäuden und Dienstleistungen:

Die KISA AKADEMIE befindet sich direkt am U-Bahnhof Platz der Luftbrücke.
Die hellen, modern ausgestatteten Schulungsräume befinden sich in der ersten Etage eines historischen Berliner Altbaus, unmittelbar in der Nähe des Tempelhofer Feldes und des Bergmannkiezes mit zahlreichen Ess- und Einkaufsmöglichkeiten.

Kosten/Gebühren/Förderung

Förderung: Förderung mit Bildungsgutschein
Sonstige Förderung: 100 % förderbar durch einen Bildungsgutschein

Dauer und Termine

Beginn der Veranstaltung 01.03.2021
Ende der Veranstaltung 20.08.2021
individueller Einstieg Nein
Unterrichtszeiten

Montag bis Freitag ab 15.30 Uhr

Bemerkungen

Präsenzunterricht mit hochqualifizierten Fachdozenten.

Termine  Hier werden alle Termine zu diesem Bildungsangebot angezeigt.

Bildungsanbieter

KISA Akademie Schule für Gesundheit & Fitness & Management
Schulenburgring 130
12101 Schöneberg Berlin
Berlin
Telefon: 030 / 42807600
Internet: http://www.Kisa-Akademie.de
E-Mail: Info@Kisa-Akademie.de

Anbieterbewertung

Datenlage nicht ausreichend
Erläuterungen

Der Wert "Datenlage nicht ausreichend" wird angezeigt:

  • wenn keine Rückmeldungen der Teilnehmenden aus der Onlinebefragung vorliegen und
  • wenn im Bewertungszeitraum weniger als 20 geförderte Teilnehmende im Berufssegment und im Agenturbezirk eine Maßnahme beendet haben oder
  • weil ein Angebot ohne Veranstaltungsort keinem Agenturbezirk zugeordnet werden kann oder
  • wenn das Angebot keinem Berufssegment zugeordnet werden kann oder
  • wenn der Anbieter der Anzeige seiner Bewertungen nicht zugestimmt hat

Fachkundige Stelle / Zertifizierer

ZERTPUNKT GmbH


Kurparkallee 1
23843 Bad Oldesloe

Sonstiges

Teilnehmeranzahl: 3 bis 8

Zugang

Zielgruppe: Personen welche eine Arbeit als Coach anstreben, Quereinsteiger willkommen.

Inhalte

AUSZUG AUS DEM LEHRPLAN

Der Unterricht der KISA AKADEMIE besteht aus 40 % Theorie und 60 % Praxis. Die Betreuung durch einen Dozenten findet sowohl an den Praxis, sowie an den Theorietagen statt.

Themen aus dem Coaching

Struktur und Abläufe des Coachings

Denken, Akzepotanz und Wille

Entschleunigung

Meditation

Kernkompetenzen wie z.B. Bewusstsein fördern, Handlungen entwerfen, Wirkungsvoll fragen, Aktiv zuhören, Ethik und Professionsstand, usw.

Burn- Out

Kulturen und Unterschiede

Phasen des Coachings (GROW MODEL)
KURSBESCHREIBUNG

Die Weiterbildung zum Certified Master Coach an der KISA AKADEMIE ist eine ganzheitliche Ausbildung, die sich an Personen richtet, die professionell als Coach oder Trainer arbeiten möch-ten oder durch die Ausbildung eine berufliche Zusatzqualifikation anstehen möchten.


IN SECHS MONATEN LERNST DU ALLES ÜBER FOLGENDE COACHING BERUFSBILDER:

Systemischer Coach (Life Coach)

Business Coach

Konflikt Coach

Kultur Coach


DER SYSTEMISCHE COACH

Die Ausbildung zum "Systemischen Coach" behandelt alle wichtigen Inhalte und Methoden zum Begleiten und Coachen von einzelnen Personen und Gruppen mit persönlichen Themen. Die Themen von Klienten können sehr vielfältig sein. Aus diesem Grund befindet sich der Fokus in dieser Ausbildung auf der Strukturebene von Problemen. Hierdurch erlebt der der Coach die Fähigkeit und Identität, flexibel und sicher Klienten unterstützen zu können.

ES GIBT VERSCHIEDENE OBERFLÄCHENSTRUKTUREN VON ANLIEGEN, WIE ZUM BEISPIEL:

• Konflikte

• Entscheidungsprobleme

• Job & Privatleben

• Unsicherheiten und Hemmnisse

• Unklarheit

• körperliche Symptome

• Karrierewünsche

• Beziehungsprobleme

Der Systemische Coach hilft dem Klienten mit Hilfe von Tools dabei eigene Lösungswege zu fin-den, die innere Kraft und Ressourcen freizulegen, und seine stärken und Potentiale zu entfalten.

Dabei berücksichtigen die Coaches immer die systemischen Auswirkungen. Der Fokus liegt dabei auf einer positiven wertschöpfenden und zukunftsgerichteten Entwicklung des Klienten.


WAS BEDEUTET SYSTEMISCH?

Das systemische Coaching baut auf modernen Konzepten systemtheoretischer Wissenschaft auf, die mittlerweile Eingang in alle Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften gefun-den haben.

Diese Wissenschaften ermöglichen es, komplexe Zusammenhänge, die menschliches Leben und Zusammenleben charakterisieren, aufzufassen und eine passende Methodik zu ihrer Behandlung zu entwickeln. Nach dem systemischen Verständnis ist der Mensch immer zugleich als biologisch-es und als soziales Wesen zu betrachten.

Um die psychischen Störungen des Individuums verstehen zu können betrachtet der Coach die Wechselwirkung zwischen den biologischen und psychischen Eigenschaften, sowie die sozialen Bedingungen des Lebens.

Die systemische Therapie und Familientherapie verfügen über eine eigene Theorie und Methode für die Behandlung psychischer Störungen. Psychische Krankheiten werden als Störung der Sys-temumwelt definiert. Individuelle Symptome werden als Ergebnis von krankheitserzeugenden und krankheitsaufrechterhaltenden Beziehungsmustern gesehen. Diese Personen werden des-halb nach Möglichkeit in den therapeutischen Prozess mit einbezogen. Es stehen aber auch ge-eignete Methoden für die von systemischer Einzeltherapie und systemischer Paartherapie zur Verfügung. Grundlage für die systemische Praxis ist die Kooperation zwischen Hilfesuchendem und Helfer. Zentrales Arbeitsmittel ist der öffnende Dialog. Dem Klienten gegenüber bemüht sich der Therapeut, Berater oder Supervisor um eine Haltung des Respekts, der Unvoreingenommen-heit, des Interesses und der Wertschätzung bisheriger Handlungs- und Lebensstrategien.


DER BUSINESS COACH

Beim Coaching im beruflichen Zusammenhang (Business Coaching) ist der Auftraggeber in der Regel ein Unternehmen, dass in die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter investieren möchte. Der Coachingprozess zielt darauf ab, den Coachee (Klient) so zu unterstützen, dass er seine berufliche Rolle und seine Aufgabe im Unternehmen optimal ausleben und erfüllen kann. Viele Coachees nutzen diese Chance dazu, die eigene berufliche Situation zu reflektieren und Prioritäten neu zu überdenken. Je mehr Klarheit über die eigene Rolle besteht, desto souveräner und zufriedener kann die Position in Zukunft ausgefüllt werden.

Aus Sicht der Unternehmensseite dient ein Business Coaching dem Erhalt oder der Steigerung der Leistungsfähigkeit, der Arbeitsmotivation und der Loyalität der Fach- oder Führungskraft. Für den Coachee führen die Reflexions- und Klärungsprozesse im Business Coaching häufig zu mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz, zu größerer Sicherheit in der eigenen Rolle und zu einer besseren Sicht auf zukünftige Perspektiven. Auf diese Weise profitieren Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen.

Um so wichtiger ist es, die Erwartungshaltung und die Ziele des Business Coachings zu Beginn sorgfältig mit allen Beteiligten zu klären. Nicht immer sind die Ziele des Auftraggebers (Unterneh-men) auch identisch mit denen des Coachees (Mitarbeiter). Dabei gilt, dass im Business Coaching nur Ziele, mit denen sich der Coachee auch selbst identifiziert, erreicht werden können.

Typische Themen, bei denen in Unternehmen ein Business Coaching in Frage kommt, sind:

• Klärung und Stärkung der eigenen (Führungs-)Rolle

• Konflikte mit Mitarbeitern, Kollegen oder Vorgesetzten (Konfliktmanagement)

• Vorbereitung auf eine neue berufliche Aufgabe/Rolle

• Durchführung von Veränderungsprozessen

• Förderung von Team Buildung und Teamentwicklung

• Formulierung von Zielen und eigene berufliche Perspektiven- und Zukunftsplanung

• Entwicklung von Stärkenprofilen und Freisetzung persönlicher Potenziale

• Gestaltung des eigenen Work Life Balance

• Auflösen von Blockaden, z. B. Redeängste, Versagensängste, Blockaden durch hohen Leistungs- oder Konkurrenzdruck


DER KULTUR COACH

Interkulturalität begegnet man heute nicht nur auf einer Reise ins Ausland, sondern auch inner-halb des eigenen Landes. In multinationalen Unternehmen beispielsweise bedeutet die Zusam-menarbeit mit Geschäftspartnern und Kollegen unterschiedlicher Herkunft eine große Herausfor-derung. Die Nachfrage nach Personalentwicklungsmaßnahmen, wie zum Beispiel interkulturellem Coaching, wird daher immer größer.

Unter "Interkulturellem Coaching" ist die individuelle Beratung und Begleitung einer Fach- und Führungskraft oder eines Experten durch einen Coach zu verstehen, der dabei den Einflussfaktor "Kultur" berücksichtigt und sich mit "interkultureller Kommunikation" auskennt. Bei dieser Ent-wicklungsmaßnahme handelt es sich um eine Facette interkulturellen Lernens. Der Coach hat die Aufgabe, eine Einzelperson (den Coachee) für Kulturunterschiede zu sensibilisieren und ihn dabei zu unterstützen, verschiedene Perspektiven einzunehmen. Die interkulturellen Kompetenzen des Coachees sollen gefördert und erweitert werden. Er soll befähigt werden, in interkulturellen Situ-ationen angemessen zu handeln, Konflikte besser zu lösen, Entscheidungen entsprechend treffen zu können und ein positives Verständnis für die fremde Kultur - und sich selbst in Interaktion mit dieser - zu entwickeln.

(Interkulturelles) Coaching kann sowohl extern als auch organisationsintern stattfinden. Beim in-ternen Coaching stammen Coach und Coachee aus demselben Unternehmen. Wird ein Coach von außerhalb herangezogen, handelt es sich um "externes Coaching". Interkulturelles Coaching kann ein vorbereitender Prozess sein, der auf einen anstehenden Auslandseinsatz vorbereitet. Es kann sich auch um die Begleitung einer in einem multinationalen Unternehmen arbeitende Fach- oder Führungskraft im Inland handeln, die für eine bestimmte Zeit im Ausland tätig ist und wäh-rend dieser Zeit durch einen Coach begleitet wird. Typische Coachinganlässe könnten beispiels-weise Sprachprobleme, verschiedene kulturell bedingte Arbeitsstile oder Konflikte und Missver-ständnisse zwischen Kollegen sein. Doch auch die Wiedereingliederung von Arbeitskräften nach einem längeren Auslandeinsatz kann mit Hilfe von interkulturellem Coaching unterstützt werden.

Damit interkulturelles Coaching erfolgreich verläuft und die in der Anfangsphase vereinbarten Ziele erreicht werden, muss der Coach über fachliche, interkulturelle, betriebswirtschaftliche, per-sönliche und psychosoziale Kompetenzen verfügen. Sowohl Selbst- und Lebenserfahrungen, als auch ein umfangreiches Wissen über das Herkunftsland des Coachees und die Zielkultur, für die der Coachee sensibilisiert werden soll, sind wichtige Voraussetzungen.

Interkulturelle Trainings eignen sich dafür, kulturspezifisches Verhalten und Erleben bewusst zu machen und für kulturelle Unterschiede zu sensibilisieren. Dabei können individuelle Bedürfnisse des einzelnen Teilnehmers nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden. Der eigene Lernstil, die Persönlichkeit und individuelle Erfahrung bleiben oft unberücksichtigt. Eine optimale Ergänzung zu interkulturellen Trainings bietet daher "interkulturelles Coaching", da damit auf individuelle Anliegen des Einzelnen eingegangen werden kann.


DER KONFLIKT COACH

Der professionelle Umgang mit Konflikten ist häufig das zentralesThema im Coaching. Es lässt sich immer wieder feststellen, dass Klienten aus einer emotionalen Betroffenheit heraus konzept-los mit Konflikten umgehen. So werden Konflikte gerne unterdrückt, geschönt oder geleugnet, damit sie (scheinbar) unterschwellig bleiben. Oft eskalieren derartige Konflikte schließlich genau dann, wenn sie am unpassendsten sind: In Krisensituationen, die dadurch noch weiter verschärft werden.

Alternativen beim Umgang mit Konflikten

Führungskräfte, die mit Konflikten konfrontiert werden, versuchen gerne den Konflikt (teilweise mit "Brachialgewalt") vorschnell zu lösen oder beauftragen einen Berater, um den Konflikt für sie zu bereinigen. Beide Wege sind kritisch zu sehen, da die Aussicht auf Erfolg zweifelhaft ist - von kontraproduktiven Effekten ganz abgesehen. Gibt es bessere Alternativen?


DIE ROLLE DES KONFLIKT COACHES

Der Coach braucht für eine Konflikt-Analyse ein fachübergreifendes Konfliktverständnis. Erfah-rungsgemäß zeigt sich, dass Konflikte mindestens auf zwei Ebenen angesiedelt sind. Die Kom-plexität von Konfliktursachen deutet schon darauf hin, dass hier die Hilfestellung eines Beraters nützlich sein kann. Doch sollte eine Führungskraft stets berücksichtigen, dass ein "Abwälzen" ein-es Konfliktes auf den Berater zur Folge haben kann, dass die Mitarbeiter ihrer Führungskraft Schwäche zuschreiben. Die bessere Alternative besteht daher darin, die Führungskraft so zu beraten, dass sie ihre Konflikte nach außen selbständig bearbeiten kann. Genau hier setzt Coaching als niedrigschwellig verfügbare und diskrete Beratungsform an:

• zur Konfliktvorbeugung

• zur Konfliktbewältigung

• zur Konfliktstimulation

Besonders der letzte Punkt sei hervorgehoben, weil er betont, dass Konflikte per se nicht negativ einzuschätzen sind, sondern immer auch Ausdruck dafür sind, dass ein Veränderungsdruck exis-tiert, der auch positiv genutzt werden kann. Dies ist keine "Schönfärberei" von Konflikten. Natür-lich gibt es Konflikte, die niemand als etwas Positives einzuschätzen vermag, dies soll hier gar nicht bestritten werden. Konflikte haben aber auch immer Ursachen und oft entstehen eskalie-rende Konflikte genau deshalb, weil diese Ursachen rigoros ignoriert wurden. Ein deutlich zu Tage tretender Konflikt bietet dann zumindest die Möglichkeit, nicht länger die Augen vor Problemur-sachen zu verschließen und schafft somit die Notwendigkeit einer Veränderung. Daher kann Kon-fliktstimulation nach Schreyögg als Methode z.B. dann eingesetzt werden, wenn ein "erstarrtes" Unternehmen flexibilisiert werden soll und Innovationen einzuführen sind. Konkrete Maßnahmen, die Führungskräfte zur Konfliktstimulation mit ihrem Coach erarbeiten können sind (Schreyögg, 2002, S. 127ff.):

• Bereits bei der Personalauswahl und Personalplanung Vielfalt und Unterschiedlichkeit begünstigen

• Gruppen- bzw. Abteilungsrivalität fördern

• Konflikte auf die Sachebene und niedere Konfliktstufen begrenzen

• Konfliktträchtige Sitzungsthemen zur Entwicklung einer Streitkultur nutzen

• Kultivierte Streitkultur nicht nur fordern, sondern vorleben

Natürlich sind neben diesen Anregungen noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten denkbar. Grundsätzlich können Aspekte wie Rivalität, Wettbewerb und emotionale Kontroversen sich von innen gegen eine Organisation richten, aber auch durchaus das Erreichen der Organisationsziele begünstigen. Entscheidend dabei ist die Gestaltung der Rahmenbedingungen, in denen Konflik-te sich abspielen können. Hier sind Führungskräfte besonders gefordert, was die Unterstützung durch einen Coach sinnvoll machen kann.

Konflikt-Coaching ist kein Synonym für Mediation. Während der Mediator allparteilich eine Ver-mittlung versucht, ist es die Aufgabe des Konflikt-Coachs, seinen Klienten bei der Bearbeitung oder Stimulation von Konflikten profunde Hilfestellung zu geben.

Veröffentlichungsinformationen

Aktualisiert am: 01.07.2020 Veranstaltungs-ID: 98753814 Bildungsanbieter-ID: 193969
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