Veranstaltungstitel

Gesundheitsfachberufe zur berufssprachlichen Vorbereitung (B2) im Kontext der Anerkennung von beruflichen Abschlüssen, 600 UE, teilweise virtuell

Veranstaltungsinformationen

Bildungsart Integrationssprachkurse (BAMF)
Abschluss TELC-Zertifikat B1-B2 Pflege; Teilnahmebestätigung
Unterrichtsform Vor-Ort-Vollzeit
Schulart Einrichtung der beruflichen Weiterbildung

Veranstaltungsort

Kosten/Gebühren/Förderung

Integrationskurse (BAMF-Förderung): förderbar
Sonstige Förderung: Die Kurse werden aus Mitteln des Bundeshaushalts finanziert. Eine Teilnahme ist kostenfrei. Ausnahme: Beschäftigte müssen einen Kostenbeitrag i.H.v. 50% des Kostenerstattungssatzes leisten

Dauer und Termine

Beginn der Veranstaltung 01.03.2021
Ende der Veranstaltung 18.10.2021
individueller Einstieg Ja
Unterrichtszeiten

Montag bis Freitag
nachmittags von 14 Uhr bis 17:30 Uhr
4 Unterrichtseinheiten pro Tag
20 Unterrichtseinheiten pro Woche
insges. 600 Unterrichtseinheiten

Bemerkungen

Nachmeldungen bis zum 5. Unterrichtstag möglich.
Der Unterricht findet gegebenenfalls im Hybridunterricht statt, d.h. TN können vor Ort im Präsenzunterricht oder im Virtuellen Klassenzimmer online von zu Hause aus teilnehmen. Es wird im Einzelfall entschieden, an welcher Unterrichtsform teilgenommen wird.

Bildungsanbieter

TERTIA Berufsförderung GmbH &
Lothringer Straße 3-5
66740 Saarlouis
Saarland
Telefon: 06831 / 4894680
Internet: http://www.tertia.de

Sonstiges

aktuell gebuchte Teilnehmer: 0 von maximal 20 (noch 20 Plätze frei)
Erworbene Berechtigung: Die bundesweite berufsbezogene Deuschsprachförderung nach § 45a AufenthG richtet sich an Menschen im arbeitsfähigen Alter mit Deutsch als Zweitsprache und Zugang zum Arbeitsmarkt, welche im Rahmen einer beruflichen Perspektive ihre allgemeinen und/oder berufsbezogenen Deutschkenntnisse verbessern wollen. Übergreifendes Ziel der berufsbezogenen Deutschsprachförderung ist die schnelle und nachhaltige Integration der Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt oder in weiterführende Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen durch Schaffung bzw. Erhaltung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit.

Zugang

Zugang:

• Absolvierter Integrationskurs und/oder Deutschsprachkenntnisse auf B1 Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER).
• Personen mit Migrationshintergrund und Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung, die arbeitssuchend gemeldet sind.
• Und/oder Leistungen nach SGB II (Hartz IV) oder SGB III ( Arbeitslosengeld) beziehen.
• Azubis, bzw. Ausbildungssuchende mit Migrationshintergrund und Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung.
• Personen mit Migrationshintergrund und Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung, die das Anerkennungsverfahren für ihren Berufs- bzw. Ausbildungsabschluss durchlaufen.
• Mirgrationhintergrund umfasst:
• Zugewanderte, einschließlich der Geflüchteten, die sich im Anerkennungsverfahren befinden und eine gute Bleibeperspektive haben (letzteres gilt vor allem für die vier Herkunftsländer Syrien, Iran, Irak und Eritrea). Ausgeschlossen sind Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern.
• Bürgerinnen und Bürger der EU.
• Deutsche mit Migrationshintergrund.

Zielgruppe: Die Berufssprachkurse bauen auf den Integrationskursen auf. Sie dienen dem fortgeschrittenen Spracherwerb, um Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu verbessern. Die Berufssprachkurse richten sich an dauerhaft in Deutschland lebende Ausländer (insbes. auch Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive), an Unionsbürger und an deutsche Staatsangehörige, die nicht über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die noch die Schule besuchen, dürfen nicht teilnehmen. Zugewanderte Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, die in Deutschland ihren ausländischen Abschluss anerkennen lassen und eine Tätigkeit als Pfleger/in aufnehmen möchten, oder die bereits in einer deutschen Einrichtung beschäftigt sind: - Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen, Kinderkrankenpfleger/innen, Entbindungspfleger/innen - Physiotherapeuten/innen

Inhalte

Kursinhalte:
- Allgemeinsprachliche Förderung auf B2-Sprachniveau
- Berufsbezogene und fachsprachliche Themen ( Patienten- und Angehörigengespräche, Behandlungs- und Untersuchungsgespräche, Aufklärungsgespräche, besondere Gesprächssituationen)
- Interkollegiale Zusammenarbeit (Patientenvorstellung, Fallbesprechung mit Kolleginnen und Kollegen)
- Dokumentationswesen (Pflegepläne, Übergabe- und Entlassungsberichte, Verschreibungen, Bescheinigungen und Anordnungen, Dokumentation des Therapieverlaufs und beruflicher Handlungen)
- Fachsprache / Berufssprache ( medizinische und pflegerische Terminologie, Anatomie, berufsspezifische oder betriebsinterne Kürzel, Beispiele regionaler Sprachvariationen zur verbesserten Kommunikation mit Patienten, Bewohnern und Kunden)
- Fachthemen (z.B. Pharmakologie, Notfallprozeduren, Arzneimittel- und Betäubungsmittelgesetz, Umgang mit der roten Liste, Hygiene, Versorgung von Kindern und Jugendlichen, Palliativmedizin, Seelsorge und Ethik, Case-Management, Arbeits- und Haftungsrecht, Versicherungsschutz für Entbindungspfleger/innen, Sozialpolitik und Struktur von deutschen Krankenhäusern und Kliniken, Sozialversicherungssystem im internationalen Vergleich)

Veröffentlichungsinformationen

Aktualisiert am: 03.02.2021 Veranstaltungs-ID: 115942406 Bildungsanbieter-ID: 195182
Version 3.33.0  – OBZ02XI0_PERM02_S06_KURSNET-FINDEN  – Alle Angaben ohne Gewähr  –  ©  Bundesagentur für Arbeit
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