Veranstaltungstitel

BvB Reha

Veranstaltungsinformationen

Bildungsart Berufliche Grundqualifikation
Unterrichtsform Vollzeit
Schulart vergleichbare Rehabilitationseinrichtung (R)

Veranstaltungsort

Telefon: 07453 / 93860
Telefax: 07453 / 938634
Internet: http://www.cjd-altensteig.de
E-Mail: info.altensteig@cjd.de
Hinweise zur Adresse:

Haus Moltke

Dauer und Termine

Beginn der Veranstaltung 01.09.2020
Ende der Veranstaltung 02.03.2022
individueller Einstieg Ja
Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag 7:25-16.45 Uhr
Freitag: 7:25-13:50 Uhr

Bildungsanbieter

CJD Altensteig
Überberger Weg 37
72213 Altensteig
Baden-Württemberg
Telefon: 07453 / 93860
Telefax: 07453 / 938634
Internet: http://www.cjd-altensteig.de
E-Mail: info.altensteig@cjd.de

Sonstiges

Teilnehmeranzahl: bis 25

Zugang

Zugang:

Nur über Berufsberater der Agentur für Arbeit oder über andere Reha-Träger.

•Höchstalter: 25 Jahre
•unabhängig von vorausgegangener Schulbildung

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischer Beeinträchtigung oder Behinderung, Lernbehinderung, Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung sowie sozialer Benachteiligung. Junge Menschen mit Migrationshintergrund

Inhalte

Die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme fördert junge Menschen in der Berufswahl, sie unterstützt die berufliche Handlungsfähigkeit zur dauerhaften Eingliederung in eine Berufsausbildung und Arbeit. Ggf. kann in dieser Maßnahme gleichzeitig auf die Schulfremdenprüfung zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses vorbereitet werden.
Aufbau:
•Eignungsanalyse zur Feststellung der individuellen Begabungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten, Ermittlung der Berufswahlentscheidung
•Grundstufe zur Förderung der Berufsorientierung und Berufswahl
•Förderstufe: Vertiefung der beruflichen Fertigkeiten
•Übergangsqualifizierung: Vermittlung von ausbildungs- und arbeitsplatzbezogenen Qualifikationen

Förderunterricht:
•Sprachförderung
•Förderunterricht zur Erlangung des Hauptschulabschlusses

Schlüsselqualifikationen:
•Medienkompetenz
•soziales Kompetenztraining
•Vermittlung lebenspraktischer Fähigkeiten

An der Bildungseinrichtung werden folgende Berufsfelder angeboten:
•Büro
•Farbe
•Hauswirtschaft
•Holz
•Küche
•Metall

Weitere Berufsfelder sind individuell möglich.
Das angeschlossene Internat bietet weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung und beruflichen Förderung an. Ebenfalls besteht die Option in Kooperation mit einer Jugendhilfemaßnahme mit Heimunterbringung die Maßnahme durchzuführen.

Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik
Ziel ist es, die Teilnehmer durch den Einsatz spezieller didaktischer Lernangebote in die Lage zu versetzen, das Maßnahmeziel zu erreichen. Die Angebote werden am Kompetenzansatz ausgerichtet und haben die besondere Situation der Teilnehmer zu berücksichtigen. Es werden Lernsituationen geschaffen, die an den vorhandenen Kenntnissen und Kompetenzen anknüpfen und in denen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten erkennen und zur Geltung bringen können. Die zielgruppengerechte Methodik und Didaktik muss sich sowohl auf die Fachtheorie, als auch auf die Fachpraxis beziehen. Es werden verschiedene Methoden, insbesondere Gruppen- und Einzelunterricht, Projekt- und Gruppenarbeit, Arbeitsaufträge, Übungen und Rollenspiele eingesetzt.

Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen
Die Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen als berufsübergreifende Kompetenzen hat eine große Bedeutung, um die Teilnehmer auf die wachsenden Anforderungen z.B. im Bereich der Selbstorganisation und Problemlösung in der Arbeitswelt vorzubereiten. Die Entwicklung von Kompetenzen im Rahmen einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung wird während der gesamten Maßnahme gezielt gefördert.



Insbesondere sollen gefördert werden:
• Persönliche Kompetenzen (z.B. Motivation, Leistungsfähigkeit, Selbsteinschätzung, Selbstsicherheit, Offenheit, Wertehaltung, Empathie)
• Soziale Kompetenzen (z.B. Kommunikation, Kooperation/Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit)
• Methodische Kompetenzen (z.B. Problemlösung, Arbeitsorganisation, Lernfähigkeit, Einordnung und Bewertung von Wissen)
• Lebenspraktische Fertigkeiten (z.B. Umgang mit Behörden, Umgang mit Geld, Hygiene, Tagesstruktur, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Einkauf, Selbstversorgung, Erscheinungsbild, allgemeine Informationen zur Freizeitgestaltung)
• Interkulturelle Kompetenzen (z.B. Verständnis und Toleranz für sowie Umgang mit anderen Kulturen, Traditionen und Religionen)
• IT - und Medienkompetenz (selbständige Anwendung und zielgerichtete Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik sowie Printmedien)

Stütz- und Förderunterricht
Der Erwerb von fachtheoretischen, -praktischen und allgemeinbildenden Kenntnissen (hier insbesondere Deutsch und Mathematik) wird durch den Einsatz von Stütz- und Förderunterricht abgesichert. Die Teilnehmer werden durch gezielte Aktivitäten auf die jeweilige Zwischen-, Teil- bzw. Abschlussprüfung vorbereitet. Neben der fachlichen Vorbereitung wird auch ein spezielles Training im Umgang mit Prüfungsstress, Prüfungsangst und Prüfungsdruck durchgeführt.

Stützunterricht: Den Teilnehmern werden die zur Ausbildung erforderlichen fachtheoretischen, praktischen und allgemein- bildenden Inhalte zielgruppen- und voraussetzungsgerecht vermittelt bzw. deren Vermittlung unterstützt und stabilisiert. Der Stützunterricht wird kontinuierlich für alle Auszubildenden eingesetzt und auf die im Berufsschulunterricht vermittelten Unterrichtsinhalte abgestimmt.

Förderunterricht: Im Rahmen des Förderunterrichts werden den Teilnehmern neue Lerntechniken eröffnet. Dabei werden Inhalte und Zusammenhänge aufgezeigt, verdeutlicht und dauerhaft in das Wissens- und Handlungspotential übernommen. Der Förderunterricht wird individuell eingesetzt. Er wird an den Fähigkeiten und dem individuellen Entwicklungspotential des Teilnehmers angepasst.

Sozialpädagogische Begleitung
Ziel der sozialpädagogischen Begleitung ist die nachhaltige Stabilisierung des Teilnehmers, um die dauer- hafte Eingliederung zu erreichen. Sie fördert die beruflichen, sowie sozialen Handlungskompetenzen und unterstützt die Entwicklung des Teilnehmers in Bezug auf die Anforderungen der Arbeits- und Lebenswelt.

Ausgehend von der Feststellung der persönlichen Fähigkeiten und individuellen Bedürfnissen wird die sozialpädagogische Begleitung bedarfsorientiert und über die gesamte Ausbildungsdauer eingesetzt.

Die sozialpädagogischen Angebote werden auf die Fachpraxis- und Fachtheorie abgestimmt.
Zu den Angeboten gehören insbesondere:
• Krisenintervention
• Konfliktbewältigung
• Alltagshilfen
• entwicklungsfördernde Beratung und Einzelfallhilfe
• Verhaltenstraining
• Informationen zu Suchtprävention
• Unterstützung zum Eigenständigen Handeln
• die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit den an der Ausbildung Beteiligten
• regelmäßige Unterstützungsangebote für die Betriebe, in denen die betrieblichen Ausbildungsphasen stattfinden und für Kooperationsbetriebe bei der Qualifizierung der Teilnehmer
• regelmäßige Sprechstundenangebote
• Hilfestellung bei der Beantragung von Sozialleistungen

Um motivationsbedingte Abbrüche möglichst zu vermeiden, werden bedarfsgerechte Angebote zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses des Teilnehmers zum Personal (insbesondere zum Sozialpädagogen) sowie zur Motivation der Teilnehmer unterbreitet. Hierbei wird, während der Probezeit grundsätzlich mit allen Teilnehmern eine verpflichtende, gemeinsame Freizeit mit einer Dauer von vier Tagen durchgeführt werden.

Individuelle Förderplanung
Ziel der individuellen Förderplanung ist die Steuerung des individuellen Maßnahmeverlaufes und die Absicherung des Maßnahmeerfolges.

Die systematische Förderplanung ist die Grundlage für eine zielgerichtete Unterstützung der Teilnehmer. Sie baut auf den zu erhebenden Informationen über den Teilnehmer hinsichtlich seiner schulischen Erfahrungen, des bisherigen persönlichen - und beruflichen Werdegangs, seines sozialen Umfeldes, seiner Kompetenzen und Defizite, sowie weiteren für den Prozess wichtigen Kompetenzen (wie z.B. die individuelle Ausprägung der Schlüsselkompetenzen) auf.

Eingliederung:
Die Teilnehmer werden beim Erreichen des Ziels eines möglichst frühzeitigen Übergangs in eine betriebliche Ausbildung, beziehungsweise nach Abschluss der außerbetrieblichen Ausbildung bei der Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung wie folgt unterstützt:
• Aktives Bewerbungstraining (dabei grundsätzlich Verhaltensregeln, Körpersprache, Kommunikationstraining)
• Unterstützung von eigenständigen Bewerbungen per Telefon/Briefpost/Internet/E-Mail
• Einüben der aktuellen Standards zur Erstellung von schriftlichen Bewerbungsunterlagen
• Unterstützung bei der Erstellung von vollständigen, individuellen Bewerbungsunterlagen mit jedem Teilnehmer, so dass er diese selbst je nach Stellenangebot anpassen kann.

Behinderung

Diese Veranstaltung ist geeignet für Menschen mit folgenden Behinderungen:

  • Lernbehinderung
  • Psychische Behinderungen

Veröffentlichungsinformationen

Aktualisiert am: 26.05.2020 Veranstaltungs-ID: 101994174 Bildungsanbieter-ID: 218089
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